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"Wenigst habe in Wien und Rom davon alle Ehr". Die 'kaiserliche' Phase der Baupolitik des Reichsstiftes Ottobeuren

Jahn, Peter Heinrich

In: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 67 (2004), pp. 183-200

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PDF, German
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Abstract

In den 1720er Jahren zeigte die reichsfreie schwäbische Benediktinerabtei Ottobeuren ein auffälliges Interesse an den beiden kaiserlichen Votivkirchen Wiens, St. Peter am Graben (Stiftung Leopolds I.) und St. Karl Borromäus (Stiftung Karls VI.). Wie aus dem im Klosterarchiv erhalten gebliebenen Planmaterial ersichtlich ist, ließ die Abtei Risse der beiden längsovalen Rotundenbauten mit Tambourkuppel kopieren und verwendete diese Kopien als Vorlagen für die eigene Kirchenplanung. Die Studie versucht, die Rezeption der beiden Wiener Kuppelkirchen nicht entwicklungs- oder stilgeschichtlich, sondern als politisch intendierten Akt zu deuten, indem sie programmatische Verbindungen zu dem gleichzeitig erbauten und ausgestatteten so genannten Kaisersaal der Abtei aufzeigt, in welchem das Kaisertum der Habsburger verherrlicht wird. Den politischen Hintergrund bildet die Tatsache, dass sich Abt Rupert Neß seit seinem Regierungsantritt im Jahr 1711 um die Loyalität von Kaiser Karl VI. bemühte, um dadurch einen mächtigen Verbündeten bei seinen vielfältigen kirchen- und staatsrechtlichen Auseinandersetzungen zu erlangen.

Document type: Article
Version: Secondary publication
Date Deposited: 02 Apr 2015 12:04
Faculties / Institutes: Research Project, Working Group > Individuals
DDC-classification: Architecture
Controlled Subjects: Klosterkirche Ottobeuren <Ottobeuren>, Architektur, Baupolitik, Geschichte 1700-1800
Subject (classification): Architecture
Artists, Architects
Countries/Regions: Germany, Switzerland, Austria