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Der Geburt der Sterne auf der Spur

Sonne, Mond und Sterne sind für den Beobachter auf der Erde unverrückbare Himmelskörper, die ihn ein ganzes Leben lang begleiten. Doch während beim Menschen zwischen Geburt und Tod im besten Fall nur plus minus 100 Jahre vergehen, liegen zwischen Geburt und Tod eines Sterns viele Millionen Jahre. Ein Vorgang, der für Menschen nicht zu beobachten ist. Hilfe bietet da Kollege Computer. Mit aufregenden Animationen untersucht Professor Ralf Klessen am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg die physikalischen Prozesse, die Sterne so wie unsere Sonne entstehen lassen. Sterne werden in so genannten interstellaren Gaswolken geboren. Diese Wolken dehnen sich über riesige Räume aus. Die einzelnen Bestandteile des Gases sind also weit verteilt. Deshalb muss zur Sternenbildung dieses Gas extrem verdichtet werden. Das ist allerdings ein Prozess, der über viele Millionen Jahre geht und vom menschlichen Auge nicht nachvollzogen werden kann. Deshalb fertigt Professor Ralf Klessen Computersimulationen an, die wie in einem Zeitraffer Aufschluss über die verschiedenen Phasen der Sternenbildung geben. Im Weltraum liegen Geburt und Tod von Sternen recht nahe beieinander. Sterben Sterne vergehen sie oft in einer so genannten Supernova. Im Animationsfilm verabschieden sie sich in einem grandiosen Feuerwerk. Ziel der Forschung ist es, anhand von Computersimulationen Struktur und Aufbau des Universums besser zu verstehen.

Metadaten

SWD-Schlagworte: Stern, Kosmogonie, Astrophysik, Supernova
Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH) > ZAH: Institut f. Theoretische Astrophysik
DDC-Sachgruppe: 520 Astronomie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 01 Feb. 2010 10:02
Dauer: Dauer: 5 Minuten 18 Sekunden
URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-104074
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/10407
Seitenbearbeiter: E-Mail
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