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Es ist nie zu spät: Hirnphysiologische Anpassungen beim Musizieren im Alter

Lebenslange Neuroplastizität sorgt dafür, dass das Nervensystem auch in höherem Alter neue Anforderungen bewältigt. Ein besonders effektiver „Stimulus“ ist dabei das Musizieren. Hochkomplexe Bewegungsmuster werden mit zahlreichen Sinneseindrücken von Augen, Ohren und von der Körperwahrnehmung koordiniert. Durch regelmäßiges Üben verbessern sich nach und nach die Bewegungen und werden ökonomischer. Auch die Wahrnehmung verfeinert sich. Es ist nie zu spät für das Erlernen eines Instruments, allerdings sollte ein übermäßiger Leistungsanspruch vermieden werden, um nicht Frustration zu erzeugen. Im günstigen Fall sind diese musikalischen Aktivitäten mit starken positiven Emotionen und mit hoher Motivation verbunden – die optimale Grundlage für Anpassungsvorgänge im Zentralnervensystem.

Vortrag im Rahmen des NAR-Seminars "Musik im Alter", gehalten von Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin der Hochschule für Musik und Theater Hannover

Metadaten

Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Netzwerk Alternsforschung
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin
780 Musik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 15 März 2012
Publikationsdatum: 22 Nov. 2012 13:53
Dauer: 35 min
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-140529
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/14052
Seitenbearbeiter: E-Mail
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