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Die Medizin ist eine soziale Wissenschaft – Hunger, Seuchen, Politik und die Begründung der Sozialmedizin durch den Pathologen und Politiker Rudolf Virchow (1821–1902)

Medizinhistoriker Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart, der am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Ruperto Carola forscht, stellt Rudolf Virchow (1821 bis 1902) als Sozialmediziner vor und bezieht dabei auch die sozialen Kontexte im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinen Vortrag ein. Schwerpunkte des Vortrags von Prof. Eckart sind vor allem die beiden medizinischen Expeditionsberichte Rudolf Virchows zur „Typhus-Epidemie“ in Oberschlesien (1848/1849) und zur „Not im Spessart“ (1852). Wie der Referent erläutert, spiegeln diese Expeditionen in deutsche Armuts- und Krankheitsregionen in besonderer Weise Virchows Vorstellungen von der neuen Rolle einer sozial engagierten Medizin und öffentlichen Gesundheitspflege wieder. Darüber hinaus erläutert Wolfgang U. Eckart die Hungersituation in Europa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gibt einen Ausblick auf Zusammenhänge zwischen Krankheit und sozialer Lage in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Metadaten

Institut: Medizinische Fakultät Heidelberg > Institut für Geschichte der Medizin
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 3 Dezember 2012
Publikationsdatum: 15 Feb. 2013 14:11
Dauer: 57:52 min
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-145728
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/14572
Seitenbearbeiter: E-Mail
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