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Die Evolution des Denkens

Begrüßung: Prof.Dr. Thomas Pfeiffer, Prorektor für internationale Beziehungen der Universität Heidelberg

Einführung: Prof. Dr. Andreas Draguhn (Neurophysiologie), Fellow am Marsilius-Kolleg (2010 - 2012)

Was sind die Grundlagen unserer hohen kognitiven Fähigkeiten, die uns im Verlauf der Evolution zum Homo sapiens machten, dem weisen Affen? Bis vor kurzem gingen Wissenschaftler davon aus, dass der Cortex die Voraussetzung für höhere kognitive Leistungen darstellt und dass wir Menschen, zusammen mit Delfinen, sowohl absolut als auch relativ den größten Cortex haben. Mittlerweile mehren sich aber die Belege, dass auch Vögel, vor allem Rabenvögel, kognitive Leistungen erbringen können, die auf dem Niveau von Schimpansen liegen oder sie teilweise übertreffen. Doch Vögel haben gar keinen Cortex und sollten deshalb nicht zu höheren Denkprozessen fähig sein. Neurobiologische Studien zeigen nun, dass Vögel einen ganz eigenen Weg bei der Evolution ihres Vorderhirns und des Denkens eingeschlagen haben. Diese neuen Erkenntnisse legen nahe, dass es viele evolutionäre Wege zur Entwicklung komplexer Denkprozesse gibt. Homo sapiens ist nur eine davon.

Metadaten

SWD-Schlagworte: Physiologische Psychologie, Denken, Hirnfunktion
Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Marsilius Kolleg
DDC-Sachgruppe: 570 Biowissenschaften, Biologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 16 Mai 2013
Publikationsdatum: 25 Mrz. 2014 11:58
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-166657
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/16665
Seitenbearbeiter: E-Mail
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