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Risiken des Schlaganfalls und seiner Folgen – Welche Konsequenzen ergeben sich aus heutiger Kenntnis?

In den vergangenen 25 Jahren ist es gelungen, die Sterblichkeitsrate nach einem Schlaganfall drastisch zu verringern. In der letzten Dekade ist auch die Häufigkeit des Auftretens eines Schlaganfalls bei Patienten mit nachweislichen Faktoren eines erhöhten kardio-zerebro-vaskulären Risikos um 40% gesunken. Mit zunehmend steigender Lebenserwartung und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten vorausgegangener schwerer Krankheiten sind allerdings die Schlaganfallereignisse in ein höheres Lebensalter verlagert (>80 Jahre), Komplikationen verstärkt (Infektionen und Stoffwechselstörungen) und die Chancen einer Rehabilitation verzögert oder verringert. Hinzu treten psychische Auffälligkeiten und Verhaltensauffälligkeiten (Depressionen, Stimmungs- und Konzentrationsstörungen) sowie Zeichen einer beginnenden Demenz als Folge der Hirngefäßerkrankung oder Ausdruck einer zusätzlich sich einstellenden neurodegenerativen Krankheit. Die Bedeutung dieses Paradigmenwechsels für Prävention und Therapiestrategien soll erläutert und diskutiert werden.

Metadaten

SWD-Schlagworte: Schlaganfall
Institut: Medizinische Fakultät Mannheim > Neurologische Klinik
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 8 April 2015
Publikationsdatum: 08 Apr. 2015 09:58
Dauer: 46 Minuten
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-186010
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/18601
Seitenbearbeiter: E-Mail
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