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Graffiti in Aphrodisias

Professor Angelos Chaniotis von der Universität Heidelberg hat in der Ruinenstadt Aphrodisias sein Augenmerk in dem Beitrag von Campus-TV auf die kleinen Werke der Steinmetze gerichtet. Schon im vierten Jahrhundert nach Christus gab es Graffiti. In die Sitzsteine des Theaters 'zeichneten' die Besucher, was sie auf der Bühne sahen: Seiltänzer und Gladiatoren. Doch die Graffiti erzählen in auch viel über das religiöse Miteinander und Gegeneinander in der Stadt, die unter dem Schutze des römischen Kaisers Augustus blühte. Die heidnische Doppelaxt und der siebenarmige Leuchter der Juden wurden vor Geschäften eingraviert und von den Christen ausradiert oder mit einem gemeißelten Kreuz überdeckt. Für seine Forschungen wurde Professor Angelos Chaniotis aus dem Seminar für Alte Geschichte der Universität Heidelberg mit dem bedeutenden Landesforschungspreis Baden-Württemberg 2000 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert.

Metadaten

SWD-Schlagworte: Graffiti
Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Universitätsverwaltung
DDC-Sachgruppe: 930 Alte Geschichte, Archäologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 21 Jun. 2002 13:55
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-22110
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/2211
Seitenbearbeiter: E-Mail
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