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Mobile geriatrische Rehabilitation

Nach einer Lungenentzündung, einem Schlaganfall, einem Schenkelhalsbruch oder einer anderen schweren Erkrankung mit verzögerter Heilung sind ältere Menschen mit Demenz sehr gefährdet, ihre bisherige Alltagsautonomie zu verlieren, berichtet Dr. Brigitte Metz, ViDia - Christliche Kliniken Karlsruhe, in ihrem Vortrag. Damit stellt sich häufig die Frage, ob das weitere Verbleiben in der gewohnten häuslichen Umgebung möglich sein wird.Eine geriatrische Rehabilitation kann dazu beitragen, die verloren gegangenen Fähigkeiten wieder zu üben und die Selbständigkeit zu fördern. Allerdings besteht eine große Gefahr, dass durch einen Ortswechsel vom Krankenhaus in eine stationäre Reha-Klinik der Mensch mit Demenz in der neuen für ihn fremden Umgebung delirant wird. Hier bietet die mobile geriatrische Rehabilitation eine gute Chance, dauerhafte Hilfs- Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, da sie beim Patienten zu Hause in seiner vertrauten Umgebung stattfindet. Die gegebenen räumlichen Strukturen können idealerweise berücksichtigt werden oder der Wohnraum kann an die individuellen Erfordernisse angepasst werden, Angehörige können angeleitet und als Co-Therapeuten mit einbezogen werden.

Metadaten

Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Netzwerk Alternsforschung
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 13 Oktober 2016
Publikationsdatum: 13 Jun. 2017 11:55
Dauer: 26 Minuten 53 Sekunden
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-230659
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/23065
Seitenbearbeiter: E-Mail
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