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Wisley engineering shared econsystems (19. Marsilius-Vorlesung)

Die Marsilius-Vorlesung befasst sich mit Gene Drive“-Technologien. Diese neuen Methoden der Gentechnik machen es zum Beispiel möglich, den Bestand von Wildorganismen zu verändern und damit ökologische Probleme wie Schädlinge auf neue Weise zu lösen. Der Biochemiker vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) sprach dabei auch über ethische Aspekte dieser umstrittenen Technologien.

„Gene Drive“-Technologien sind nicht zuletzt deshalb umstritten, weil diese Forschung fast immer hinter verschlossenen Türen und damit unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, obwohl diese von Eingriffen in die gemeinschaftliche Umwelt direkt betroffen ist, wie die Organisatoren der Veranstaltung betonen. In seinem Vortrag ging Dr. Esvelt deshalb auch der Frage nach, wer an der Entscheidung über den Einsatz solcher Technologien beteiligt werden sollte. Im Kontrast zur „üblichen“ Forschung in abgeschlossenen Teams von Fachleuten hat er ein Konzept vorgestellt, das das Teilen von Ideen und Plänen fördert und es möglich macht, Bedenken, Kritik und Verbesserungsvorschläge einzuholen. Kevin Esvelt ist Leiter der Forschungsgruppe „Sculpting Evolution“ und Assistenzprofessor am MIT. Er gilt als Pionier im Bereich der „Gene Drive“-Technologien.

Die Begrüßung erfolgte durch den Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, die einführenden Worte sprach der Direktor des Marsilius-Kollegs, Thomas Rausch.

Die Marsilius-Lesung fand am 01. Juni 2017 in der Aula der Neuen Universität statt.

Metadaten

Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Marsilius Kolleg
DDC-Sachgruppe: 570 Biowissenschaften, Biologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1 Juni 2017
Publikationsdatum: 19 Apr. 2018 09:27
Dauer: Begrüßung: 6 Minuten 41 Sekunden, Einführung: 7 Minuten 43 Sekunden, Vortrag: 44 Minuten 28 Sekunden
URN: urn:nbn:de:bsz:16-heidok-243584
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/24358
Seitenbearbeiter: E-Mail
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