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Kosmologie ohne Fernrohr – Giordano Bruno

Studium Generale Wintersemester 2008/2009: Galileis erster Blick durchs Fernrohr und die Folgen heute - 19. November 2008 Prof. Thomas Leinkauf, Universität Münster Giordano Bruno, Dominikanernovize, Apostat und Kritiker nicht der Religion, sondern einer bestimmten dogmatischen Ausprägung des christlichen Glaubens, entwickelte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine philosophische Position, deren kosmologische Konsequenz in der Annahme eines unendlich großen, mit unendlich vielen Welten angefüllten Universums bestand. Mit dieser Position ging er weit über die Perspektiven seiner Zeitgenossen hinaus, mit ihrer Begründung allerdings auch weit über das, was die katholische Kirche akzeptieren konnte. Sein Weg, der ihn durch ganz Europa, an die ersten Fürstenhöfe und in die Zentren der damaligen europäischen Kultur führte – ins calvinistische Genf, ins katholische Paris, ins elisabethanische London und ins protestantische Wittenberg –, endete schrecklich auf dem Scheiterhaufen in Rom. Die visionäre Kraft seines Denkens allerdings konnte nicht Opfer der Flammen werden, sondern hat selbst viele entzündet, die nach ihm gekommen sind.

Metadaten

SWD-Schlagworte: Bruno, Giordano, Kosmologie
Institut: Zentrale und Sonstige Einrichtungen > Universitätsverwaltung
DDC-Sachgruppe: 520 Astronomie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 04 Dez. 2008 15:11
Dauer: Dauer: 57 Minuten
URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-88849
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8884
Seitenbearbeiter: E-Mail
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