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Abstract
Staudämme galten im postkolonialen Indien als wichtiges Symbol für technischen Fortschritt und die Modernisierung des Landes. Trotz aller unbestrittenen Erfolge blieb der Staudammbau immer aber auch ein kontrovers diskutiertes Thema. Die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und -gegnern nahm an Schärfe zu, als die Weltbank einen Kredit über 450 Mio. US-Dollar für den Bau eines Megastaudammprojekts am Narmada-Fluss zusagte. Die Protestbewegung fand bald die Unterstützung einer Reihe bekannter Persönlichkeiten, was das Narmada-Projekt auch international bekannt machte. "Narmada" wurde zu einem Schlagwort in der Debatte um den zukünftigen Entwicklungsweg Indiens und zu einem Symbol des transnationalen Widerstands gegen das seit den 1960er Jahren geplante Modernisierungsprojekt. Christoph Dittrich zieht Bilanz nach 20 Jahren Protestbewegung.
| Document type: | Book |
|---|---|
| Date: | 2006 |
| Date Deposited: | 13 November 2007 |
| DDC-classification: | Political science |
| Controlled Subjects: | Sardar-Sarovar-Damm, Staudamm, Widerstand, Geschichte 1980-2000 |
| Uncontrolled Keywords: | Indien , Narmadatal , Staudammprojekt , Protest, India , Narmada Valley , Dam , Protest , Resistance |
| Subject (classification): | Politics Sociology Geography and Country Studies |
| Countries/Regions: | India |
| Series: | Südasien-Informationen |
| Volume: | 11 |




