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URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-14326
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1432
Hinweis zum Urheberrecht.
Ortsaufgelöste Messung von Zellgrößen in biologischem Gewebe mit Methoden der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomographie
Measurement of cell size maps of biological tissue using diffusion-weighted magnetic resonance imaging
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (3.164 KB)
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SWD-Schlagwörter:
NMR-Tomographie , Diffusionsmessung , Diffusionsmodell , Zelle
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Zellgrößenmessung, eingeschränkte Diffusion
Freie Schlagwörter (Englisch):
Magnetic resonance imaging, Diffusion-weighted imaging, Restricted diffusion, Cell size measurement
:
NMR Imaging, Diffusion, Cell Size
Institut:
Neurologische Universitätsklinik
Fakultät:
Fakultät für Physik und Astronomie
DDC-Sachgruppe:
Medizin
Dokumentart:
Dissertation
Hauptberichter:
Sartor, Klaus (Prof. Dr. med.)
Sprache:
Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung:
05.02.2001
Erstellungsjahr:
2001
Publikationsdatum:
14.02.2001
Kurzfassung in Deutsch:
Die diffusionsgewichtete Magnetresonanztomographie (MRT)
ermöglicht die ortsaufgelöste Messung der Selbstdiffusion,
also der Brownschen Molekularbewegung, beispielsweise von Wasser
im untersuchten Objekt. In biologischem Gewebe oder porösen
Medien beeinflussen die Zell- oder Porenwände die freie
Diffusion der Moleküle: Abhängig vom Abstand und der
Permeabilität dieser Barrieren verringert sich die
Wahrscheinlichkeit für große Diffusionsstrecken gegenüber der
freien Diffusion. Aus diesem Grund mißt man in derartigen
Objekten für längere Diffusionszeiten tau erniedrigte
effektive Diffusionskoeffizienten D_eff und kann aus dem
funktionellen Zusammenhang D_eff(tau) auf die Zellgröße und
die Membranpermeabilität zurückschließen.
Diese Arbeit beschreibt ein Verfahren, mit dem auf dieser
Grundlage die Zellgrößen in biologischem Gewebe ortsaufgelöst
gemessen werden können. Ein eindimensionales mathematisches
Modell der Diffusion in einem unendlichen System permeabler
Membranen wurde in Simulationsrechnungen analysiert, und eine
Methode wurde entwickelt, um aus Meßwerten D_eff(tau) mit
vergleichsweise wenig Rechenaufwand die Zellgröße und die
Permeabilität zu berechnen. Dieses Verfahren wurde an Karotten
erprobt. Es wurden erstmals Parameterbilder der Zellgröße
berechnet, und die Resultate wurden mit lichtmikroskopisch
gemessenen Zellgrößen verglichen; dabei ergab sich eine sehr
gute Übereinstimmung der Ergebnisse aus beiden Verfahren.
Außerdem wurde der Einfluß des Rauschens auf die
Signalintensität in MRT-Bildern und auf die daraus berechneten
Diffusionskoeffizienten untersucht. Zwei Korrekturverfahren, die
den Einfluß des Rauschens beseitigen, wurden vorgeschlagen.
Kurzfassung in Englisch:
Diffusion-weighted magnetic resonance imaging is a method to
measure the self-diffusion of water or other molecules within
the examined object. In biological tissue or porous media, the
walls of cells or pores restrict the free diffusion of
molecules. Compared to free diffusion, the probability for long
diffusion distances is reduced depending on the spacing and the
permeability of those barriers. Hence, decreased apparent
diffusion coefficients D_app are measured for long diffusion
times tau and the dependence D_app(tau) contains information
about the cell size and membrane permeability.
Based on this effect, a method for the calculation of cell size
maps of biological tissue is described in this thesis. A
one-dimensional mathematical model of diffusion in an infinite
system of permeable membranes was analyzed in computer
simulations and a method was developed to derive cell size and
permeability from measurements of D_app(tau) with comparably
little computational cost. This method was tested in
measurements on carrots and cell size maps were calculated. The
results were compared with microscopically determined cell sizes
and were found to agree very well.
The influence of statistical noise on signal intensities in
magnetic resonance images and on calculated diffusion
coefficients was analyzed. Two methods to correct for this
influence were proposed.
