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Leo Grewenig (1898 - 1991) - Leben und Werk : mit einem kritischen Katalog sämtlicher Arbeiten

Leo Grewenig (1898 - 1991)- his life and his works : with a complete critical catalogue

Hirschauer, Jürgen

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SWD-Schlagwörter: Grewenig, Leo , Biographie , Werkverzeichnis
Freie Schlagwörter (Deutsch): Künstler , Maler
Freie Schlagwörter (Englisch): artist , painter , biography , catalogue , Grewenig
Institut 1: Kunsthistorisches Institut
Institut 2: Kunstgeschichte (Sondersammelgebiet)
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Plastik, Numismatik, Keramik, Metallkunst
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Riedl, Peter Anselm (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.11.1998
Erstellungsjahr: 1997
Publikationsdatum: 08.05.2001
Kurzfassung in Deutsch: Die vorliegende Monographie zeichnet Lebensweg und künstlerische Entwicklung des Malers Leo Grewenig (1898-1991) nach. Sie bietet die erste Gesamtanalyse seines umfangreichen Oeuvres. Dafür wurden alle erreichbaren Arbeiten in einem Werkkatalog erfaßt, kommentiert und dokumentiert. Schon vorliegende Publikationen und unveröffentlichte Quellen wurden ausgewertet und Grewenigs Gesamtwerk nach stilistischen Gesichtspunkten kategorisiert.
Geboren 1898 in Heusweiler/Saarland, studierte Leo Grewenig von 1921-23 an der Kunstakademie in Kassel, 1924/25 am Bauhaus in Weimar u. a. bei Paul Klee und Wassily Kandinsky und von 1929-1931 an der Kunstschule in Berlin-Schöneberg. Seit 1928 freier Maler in Berlin, wurde er 1931 Kunsterzieher im Saarland. Der größte Teil seines Werkes entstand erst nach seiner Pensionierung und Übersiedlung nach Bensheim an der Bergstraße im Jahre 1957.
Nachdem er früh eine eigene, an die Kunst der Naiven erinnernde Bildsprache gefunden hatte, zwangen ihn die äußeren Verhältnisse ab 1935 zu einer naturalistischen Malweise, die nach dem Zweiten Weltkrieg in zunehmendem Maße surreal verfremdet wurde und schließlich ab Mitte der Fünfziger Jahre in die Abstraktion mündete. In der Folgezeit ließ sich Grewenig von verschiedenen Formen der abstrakten Kunst inspirieren. Trotz aller äußereren Anregungen verlief seine künstlerische Entwicklung werkimmanent. Sein Oeuvre kann als ein Beispiel für jene deutsche Künstlergeneration gelten, deren Schaffen durch den Nationalsozialismus unterbrochen wurde und die erst danach wieder den Anschluß an internationale Kunstströmungen finden konnten.
Kurzfassung in Englisch: The present study gives an account of the life and the artistic development of the painter Leo Grewenig (1898-1991). It offers the first complete analysis of his extensive oeuvre. To this purpose, all his works are registered, commented on and documented in a comprehensive catalogue. The study draws on both printed material and unpublished sources and aims to categorize Grewenig's work on the basis of style.
Born in Heusweiler/Saarland in 1898, Leo Grewenig studied at the Academy of Arts in Kassel from 1921 to 1923, at the Bauhaus in Weimar in 1924/25 under teachers such as Paul Klee and Wassily Kandinsky, and, finally, at the School of Arts in Berlin-Schöneberg from 1929 to 1931. Having lived as a freelance painter in Berlin from 1928 onwards, he became an art teacher in Saarland in 1931. The majority of his output followed his retirement and removal to Bensheim at the Bergstraße in 1957.
Having developed a distinctive pictorial language reminiscent of naive art early in his life, he was, since 1935, forced by external circumstances to adopt a naturalistic way of painting. After the Second World War, this naturalism was being increasingly alienated in a surreal manner and finally, from the middle of the fifties onwards, ended in abstraction. In the following years, Grewenig let himself to be inspired by various kinds of abstract art. Yet in spite of all external stimuli, his artistic developement proceeded essentially along internal lines. His career can be seen as emblematic of that generation of German artists whose work was interrupted by the impact of National Socialism and who only afterwards could reestablish an engagement with international trends in art.

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