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URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-15188
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1518
Hinweis zum Urheberrecht.
Regioselektive und enantioselektive allylische Substitution katalysiert durch Iridiumkomplexe
Regioselective and enantioselective allylic substitution catalysed by iridium complexes
Quelle:
(2001) Chemical Communications 2000, 741
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (2.955 KB)
Dokument 2.pdf (1.976 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Asymmetrische Synthese / Katalyse , Homogene Katalyse , Iridium , Substitution
Freie Schlagwörter (Deutsch):
allylische Substitution , Regioselektivität , Enantioselektivität , asymmetrische Katalyse
Freie Schlagwörter (Englisch):
allylic substitution , asymmetric catalysis , regioselectivity , enantioselectivity , iridium
Institut:
Organisch-Chemisches Institut
Fakultät:
Fakultät für Chemie und Geowissenschaften
DDC-Sachgruppe:
Chemie
Dokumentart:
Dissertation
Hauptberichter:
Helmchen, Günter (Prof. Dr.)
Sprache:
Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung:
30.03.2001
Erstellungsjahr:
2001
Publikationsdatum:
08.05.2001
Kurzfassung in Deutsch:
Thema der Dissertation war die Entwicklung der Ir-katalysierten allylischen
Alkyl-ierung als Methode für die enantio-selek-tive Synthese.
Allylische Alkylierungen gehören zu den etablier-testen katalytischen
asymmetrischen Reaktionen, und mittlerweile gibt es viele Arbeiten auf
diesem Gebiet. In den meisten dieser Publikationen beschäftigen sich die
Autoren jedoch mit symmetrisch substituierten Allylsystemen.
Bei unsymmetrisch substituierten Allyl-systemen tritt das zusätzliche
Problem auf, den Angriff an das höher substituierte Allylende zu lenken,
das mit dem häufig verwendeten Palladium als katalysierendes Metall nur
für spezielle Substrate gelöst werden kann. Daher war es notwendig, eine
neue Methode zu entwickeln.
Das Katalysesystem [Ir(COD)Cl]2-P(OPh)3 liefert sehr gute Regioselektivitäten
für aryl- und die anspruchsvolleren alkylsubstituierten Substrate.
Diese Reaktion wurde 1997 erstmals von Takeuchi beschrieben. Bei der
Entwicklung einer asymmetrischen Variante dieser Reaktion für alkyl-
substituierte Allylsubstrate wurden zunächst grundlegende Fragen nach
Ligandenbeschleunigung und optimalen Versuchsbedingungen beantwortet,
bevor Liganden optimiert und neue Substrate getestet wurden.
Phosphoramidite erwiesen sich als effektivste Liganden in Bezug auf Reaktivität
und Regioselektivität. Mit diesen Liganden konnten Regioselektiviäten von 99:1
und Enantioselektivitäten von bis zu 94 ee für alkylsubstituierte Substrate
erzielt werden.
Einige Reaktionsprodukte können durch wenige Modifikationen in wichtige chirale
Bausteine überführt werden.
Kurzfassung in Englisch:
The subject of this dissertation is the development of the Ir-catalyzed allylic
alkylation as a method for organic synthesis. Allylic alkylations belong
to the most established catalytic asymmetric reactions and much work has
already been done in this area. However, most of these publications deal
with symmetrically substituted allylic systems. The additional problem with
unsymmetrically substituted systems is to favour the nucleophilic attack at
the more substituted allylic carbon. When Palladium is used as catalyzing
metal this problem can only be solved for special cases. Our purpose was to
develop a new method using Iridium to improve that.
The catalytic system [Ir(COD)Cl]2-P(OPh)3 induces very good regioselectivities
for aryl- as well as for the more demanding alkylsubstituted substrates.
This reaction was first described in 1997 by Takeuchi. The development of an
asymmetric variant of this reaction using optically active ligands was the aim
of the Doktorarbeit.
Initially, the best results were obtained with phosphorus amidites as ligands,
incorporating a chiral binaphthyl backbone. With these ligands alkyl substituted
alkylation products could be obtained with 99:1 regioselectivity and with up to
94 e.e.
