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Regelt Struktur Lernen? : über die Wechselwirkungen zwischen Tracking- und Tonzählaufgaben beim impliziten und expliziten motorischen Lernen
Rules structure learning? : on the interaction of tracking and tone-counting tasks in implicit and explicit motor learning
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.514 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Implizites Lernen , Motorisches Lernen , Doppelaufgabe
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Trackingaufgabe , Doppelaufgaben , Motorisches Lernen , Implizites Lernen
Freie Schlagwörter (Englisch):
tracking task , implicit learning , motor learning , dual task
Institut:
Institut für Sport und Sportwissenschaft
DDC-Sachgruppe:
Sozialwissenschaften, Soziologie
Dokumentart:
Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Diplom, Magister etc.)
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
1998
Publikationsdatum:
20.11.2003
Kurzfassung in Deutsch:
Zusammenfassung der Zulassungsarbeit von J. SCHORER:
REGELT STRUKTUR LERNEN? -
Über die Wechselwirkungen zwischen einer Tracking- und einer Tonzählaufgabe beim impliziten und expliziten Lernen.
EINLEITUNG
Ziel dieser Untersuchung ist es, die Bedeutung von Strukturinterferenzen beim motorischen impliziten Lernen zu klaeren. Stadler (1995) argumentiert bzgl. der Aufmerksamkeitsabhaengigkeit von implizitem Lernen contra Kapazitaetsinterferenzen und pro Organisationsinterferenzen.
METHODE
In einem varianzanalytischen Design wurde ein Trackingexperiment, in dem der mittlere von drei Abschnitten innerhalb der Kurve konstant ist, mit insgesamt 30 Studierenden in drei Gruppen durchgefuehrt. Die Probanden mussten in einer Gruppe nur mit einer Computermaus einem Targetkreuz folgen (Gruppe 1). In diesem Experiment hatten zudem zwei Gruppen die Zweitaufgabe tiefe Toene zu beschatten und hohe Toene zu zaehlen, die entweder randomisiert (Gruppe 2) oder strukturiert (hohe Toene 250 msec vor Extrema; Gruppe 3) waren. Nach sechs Aneignungsbloecken in zwei Tagen folgten ein Retentionstest, ein Transfertest und ein anschließender „Free-Recall-Fragebogen“ zum impliziten Lernen. Dabei werden sowohl der RootMeanSquare-Error in allen drei Abschnitten als auch die Reaktionsrichtigkeit in der Zweitaufgabe gemessen.
ERGEBNISSE
Im Experiment 1 konnte die erwartete Lernverbesserung ueber alle Gruppen (F(2,27)=26.75; p<.01) berechnet werden, wobei sich insbesondere der implizite zweite Abschnitt (F(2,27)=27.77; p<.01) verbesserte. Gruppe 3 weist eine tendenzielle Ueberlegenheit durch Strukturierung bei der Gesamtaufgabe (Scheffé p<.10) und beim Transfertest (Scheffé p<.10) auf.
DISKUSSION
Die berechneten Ergebnisse sind konsistent mit der Task-integration-Hypothese (Schmidtke & Heuer 1997), nach der die moegliche zusaetzliche Strukturierung durch Reizintegrierung die Aufgabenbewaeltigung leichter macht.
