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URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-71819
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/7181
Hinweis zum Urheberrecht.
Evaluationsbericht - Auswertung der Befragung zum Kinästhetikprojekt
Evaluation of the Kinästhetikproject
Buge, Ronald ; Mahler, Cornelia
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (620 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Kinästhesie , Schriftliche Umfrage , Bewegungsschulung , Projektbewertung , Krankenpflege
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Körperliche Entlastung , Patientenaktivierung , Pflegezeitbedarf
Freie Schlagwörter (Englisch):
Kinesthetik , Evaluation , Nursing , staff training , Patientaktivation
Institut:
Medizinische Universitäts-Klinik und Poliklinik
DDC-Sachgruppe:
Medizin
Dokumentart:
Report (Bericht)
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2004
Publikationsdatum:
20.02.2007
Kurzfassung in Deutsch:
Untersucht wurde die Wirkung des Schulungsprojektes zur strukturierten Einführung von Kinästhetik im Pflegedienst am Universitätsklinikum Heidelberg (1998 - 2003). Die Evaluation bezieht sich auf die 1998 im PDL-Gremium verabschiedete Projektbeschreibung (vgl. BUGE, LEBERT, 1998). Mit einer schriftlichen Befragung von 329 Schulungsteilnehmern der letzten drei Jahre wurde folgenden Fragen nachgegangen:
1. Welche Wirkung hat das Kinästhetikprojekt auf das Entlastungsempfinden der Schulungsteilnehmer?
2. Welche Wirkungen nehmen die geschulten Mitarbeiter bei der Anwendung von Kinästhetik bezüglich Aktivierung und Schmerzempfinden beim Patienten wahr?
3. Hat das Kinästhetikprojekt nach Einschätzung der Mitarbeiter Einfluss auf Organisation und Berufsgruppen übergreifende Teamarbeit im Pflegealltag?
Dazu können folgende Ergebnisse formuliert werden:
1. Die Kinästhetikschulung ermöglicht eine deutliche körperliche Entlastung in den relevanten Belastungssituationen.
2. Gleichzeitig erleben die Anwender in genau diesen relevanten Belastungssituationen eine deutliche Übernahme von Eigenaktivität durch die Patienten.
3. Die Einführung von Kinästhetik als Bewegungskonzept im Pflegealltag hat Einfluss auf den "Pflegezeitbedarf". Das Erleben eines erhöhten Zeitbedarfs wird gleichzeitig mit der Aussage verbunden, dass der erhöhte Zeitaufwand durch pflegetherapeutische Wirkungen entsteht, die zur Steigerung der Pflegequalität und zur unter Punkt 1. und 2. genannten Personalentlastung und Patientenaktivierung führen.
