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Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 182–303) (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg 7)

Miller, Matthias ; Zimmermann, Karin

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Universitätsbibliothek Heidelberg (Hrsg.)

Quelle: (2005) Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 182-303) bearb. von Matthias Miller und Karin Zimmermann, Wiesbaden, 2005 (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg 7)
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (4.418 KB)

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SWD-Schlagwörter: Heidelberg / Universitätsbibliothek , Heidelberg / Palatina , Handschrift , Katalog
Institut: Universitätsbibliothek (UB)
DDC-Sachgruppe: Handschriften, seltene Bücher
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 17.06.2008
Kurzfassung in Deutsch: Mit ihren 848 Codices Palatini germanici (Cod. Pal. germ.) besitzt die Universitätsbibliothek Heidelberg die älteste, über Jahrhunderte gewachsene größere Sammlung deutscher Manuskripte, die sich geschlossen erhalten hat. Der Bestand, der sich aus Handschriften des 12.–17. Jahrhunderts zusammensetzt, enthält fast ausschließlich den volkssprachigen Anteil der Schloßbibliotheken der Heidelberger Kurfürsten und ihrer Familien.
Seit 1996 betreibt die UB Heidelberg mit Förderung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg (1998-2002) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (seit 2001) die wissenschaftliche Neukatalogiserung dieses bedeutenden Handschriftenfonds.
Der überwiegende Teil der im zweiten Band beschriebenen Kodizes zählt zu den Fachgebieten der Medizin und Alchemie. Die bearbeiteten Handschriften stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung im späten 16. Jahrhundert liegt. Neben einiger Traktatliteratur, die zum Teil antikes, arabisches oder mittelalterliches Schrifttum überliefert und eher allgemeinen Charakter trägt finden sich auch wenige ärztliche Konsilien, die namentlich für einen Patienten bestimmt waren und meist zur Behandlung seiner akuten Erkrankungen erstellt wurden. Den größten Teil machen die Manuskripte mit Sammlungen von Einzelrezepten aus. Diese Rezeptsammlungen sind in der Regel nach Indikationen, d. h. nach den Krankheiten zu deren Behandlung sie gedacht sind, und nach dem Schema ‘a capite ad calcem’ – ‘vom Kopf bis zur Ferse’ geordnet. Erstmals wurde in diesem Katalog versucht, die einzelnen Rezepte als eigenständige Kleintexte bei der Erschließung wahrzunehmen.
Die Katalogisate folgen den Richtlinien Handschriftenkatalogisierung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und bieten neben einer ausführlichen Beschreibung des Inhalts zu jedem Manuskript ausführliche kodikologische Informationen und Angaben zu seiner Provenienz.

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