Direkt zum Inhalt
  1. Publizieren |
  2. Suche |
  3. Volltextsuche |
  4. Browsen |
  5. Neuzugänge rss |
  6. Open Access |
  7. Rechtsfragen |

Eingang zum Volltext in HeiDOK

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende Adresse. Die Verfügbarkeit des Dokumentes kann nur unter dieser Adresse dauerhaft gewährleistet werden.
URN: urn:nbn:de:bsz:16-opus-86257
URL: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8625
Hinweis zum Urheberrecht.

Viewer | Zurück zu HeiDOK | Bookmark and Share

Wer hat Angst vor dem Dalai Lama? Victor und Victoria Trimondis "Der Schatten des Dalai Lama" (1999) als spiritualistische Verschwörungstheorie

Who is afraid of the Dalai Lama? Victor and Victoria Trimondi's "The Shadow of the Dalai Lama" (1999) as a spiritualistic conspiracy theory

Schlieter, Jens

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Inken Prohl und Katja Rakow (Herausgeber)

Quelle: (2008) Transformierte Buddhismen, Nr. 003
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.943 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Gedruckte Ausgabe:
POD-Logo  Print-on-Demand-Kopie
SWD-Schlagwörter: Vajrayana , Buddhistische Literatur , Buddhismus , Dalai Lama <XIV.> , Verschwörungstheorie , Kalachakra
Freie Schlagwörter (Deutsch): Buddhismus im Westen
Institut: Institut für Religionswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Andere Religionen
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 01.09.2008
Kurzfassung in Deutsch: Jens Schlieter: Wer hat Angst vor dem Dalai Lama? Victor und Victoria Trimondis Der Schatten des Dalai Lama (1999) als spiritualistische Verschwörungstheorie

Im Jahre 1999 erschien das Werk Der Schatten des Dalai Lama, in welchem die These aufgestellt wurde, dass der Dalai Lama und die tibetische Mönchsaristokratie eine dunkle, bislang nicht wahrgenommene Rückseite zeige, die von Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung und Scheinheiligkeit geprägt sei. Nach den Autoren dieses Werkes strebten exilierte tibetische Buddhisten gemäss ihrer verborgenen Agenda danach, über eine in tantrischen Sexualkulten vollzogene Ausbeutung der weiblichen „Gynergie“ das System sich reinkarnierender Yogis in Gang zu halten. Über die instrumentalisierten westlichen Adepten würden sowohl andere Religionen zurückgedrängt, als auch, über magische Praktiken, Einfluss auf die Weltpolitik genommen. Ziel des Aufsatzes ist erstens, zu zeigen, dass diese Theorie der Trimondis zentrale Merkmale einer Verschwörungstheorie aufweist – ein resakralisiertes und monokausales Geschichtsszenario, eine literale Auslegung religiöser Quellentexte, die unmittelbar auf Intentionen zeitgenössischer Akteure angewendet wird, usw. Da sich diese Theorie aber nicht nur in Religionskritik erschöpft, sondern auch positiv an das spirituelle Vorbild tantrisch-buddhistischer, sexueller ‚Hierogamie‘-Praktiken anknüpft, wird zweitens die religionsproduktive Seite der Trimondischen Arbeit unter dem Begriff der „Verschwörungsmythotheorie“ gefasst und analysiert. In dem Rekurs auf eigene spirituelle Erfahrungen – im Kontrast zu einer säkular gedeuteten Lebenswelt, in der Machtgewinn die letzte Motivation der buddhistischen Akteure darstellt – sind, so die These, auch die zentralen Motive und Funktionen zu finden, die die Autoren dazu bewogen haben, ihre Verschwörungsmythotheorie auszuarbeiten.
Lizenz: Veröffentlichungsvertrag für Publikationen mit Print on Demand

Über HeiDOK | FAQ | Kontakt | Impressum |
OA-LogoOPUS-LogoDINI-2007Logo der Open-Archives-Initiative