TY - GEN ID - heidok5219 N2 - Die Arterial Spin-Labeling Technik ermöglicht eine nicht-invasive Perfusionsbestimmung ohne Kontrastmittelgabe mittels Magnetresonanz-Tomographie. Im Rahmen dieser Arbeit wurde erstmalig ein MR-kompatibles künstliches Perfusionsphantom entwickelt und erprobt, mit dem ein Perfusions-Goldstandard in einem Bereich von PhWF = 0,21 ml/s/ml bis 0,56 ml/s/ml mit einer Genauigkeit von deltaPhWF < 5% bestimmt werden kann. An Hand dessen wurde die Quantifizierungsgenauigkeit von drei Techniken zur absoluten Perfusionsbestimmung, die auf Arterial Spin-Labeling und dem Allgemeinen Kinetischen Modell basieren, bestimmt: die Parameterbestimmung mittels nichtlinearer Kurvenanpassung und die QUIPSS I- bzw. QUIPSS II-Techniken. Hierbei zeigte die QUIPSS I-Technik die geringste mittlere Abweichung der Perfusion vom Goldstandard mit f,rel = 6,3% bei einer Korrelation der Messwerte von r = 0,97. Die bereits in Studien verwendete QUIPSS II-Technik weist die höchste Abweichung von f,rel = 13,5% mit der geringsten Korrelation von r = 0,63 auf. Die Ergebnisse der aufwändigeren nichtlinearen Kurvenanpassung besitzen eine Abweichung vom Goldstandard von f,rel = 9,4% mit der höchsten Korrelation von r = 0,98. Auf Grund von technischen Limitationen etablierter Auslesetechniken wurde eine Arterial Spin-Labeling Sequenz mit trueFISP-Auslese entwickelt und auf einem klinischen MR-Tomographen implementiert. Diese modifizierte Sequenz zeigte bei Probandenmessungen am Gehirn deutlich geringere Verzeichnungen im Vergleich zu einer Echo-Planar Technik und kann somit in Zukunft eine präzise biologische Therapieplanung gewährleisten. UR - https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/5219/ A1 - Kroll, Alexander TI - Quantifizierung der Perfusion mit Arterial Spin-Labeling Techniken in der Magnetresonanz-Tomographie an Hand eines Perfusionsphantoms Y1 - 2004/// AV - public KW - Arterial Spin LabelingArterial Spin Labeling ER -