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Interpretation von Johannes R. Bechers Sonettzyklus "Auf ein Maschinengewehr" (1916)

Unold, Wolfgang

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Abstract

Der Sonettzyklus "Auf ein Maschinengewehr" (1916) wird über Peter Demetz Einordnung des ersten Sonetts als futuristische Lyrik aus dem Jahr 1990 hinaus analysiert, perspektiviert und interpretiert. Das Gedicht adaptiert moderne Flugperspektiven und einen cineastischen Blick im Detail. Es kontrastiert diese mit erotischen Assoziationen an das erste Soldaten-Pin-Up der deutschen Geschichte, Henny Porten. Ein implizit pazifistischer Appell entsteht aus der Darstellung der männlichen Todesverliebtheit an der Front und den Opfertod-Lügen der bürgerlichen Gesellschaft in der Heimat. Die Prognose des Dichters zwei Jahre vor Kriegsende bleibt pessimistisch: Das Maschinengewehr als Mittel der Vernichtung wird durch die propagandistische Konditionierung zum Selbst-Zweck. Die moderne Technik in ihrer unkritischen bzw. utilitaristischen Adaption erzeugt einen Teufelskreislauf von Destruktionskapazität und Vergeltungslogik.

Item Type: Other
Date Deposited: 24 Feb 2010 07:17
Date: 2007
Faculties / Institutes: Neuphilologische Fakultät > Germanistisches Seminar
Subjects: 800 Literature and rhetoric
Controlled Keywords: Lyrikzyklus, Politische Lyrik, Lyrik, Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg <1914-1918, Motiv>, Weltkrieg <Motiv>, Becher, Johannes
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