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Subjektive und objektive Resultate nach operativer Versorgung distaler Humerusfrakturen und Etablierung des Subjective Elbow Value

Lederer, Jana

[img] PDF, German
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Abstract

Ziel dieser retrospektiven Studie war, das Outcome von Patienten mit distalen Humerusfrakturen nach subjektiven und objektiven Kriterien zu beurteilen, Faktoren herauszuarbeiten, welche sich ungünstig auf das Behandlungsergebnis auswirkten und den Subjective Elbow Value zu etablieren. Von 1999 bis 2010 wurden im Universitätsklinikum Mannheim 81 Patienten mit distaler Humerusfraktur behandelt, da ein/e Patient/in 2 Frakturen erlitt, erfolgte die Auswertung von 82 Frakturen. Zur Erhebung epidemiologischer Daten erfolgte die Auswertung der Krankenakten. Die Frakturen wurden mittels AO-Klassifikation anhand von Röntgenbildern eingeteilt und die Patienten anschließend zu einem Nachuntersuchungstermin eingeladen. Es erfolgte die klinische Untersuchung und die Erhebung verschiedener Scores (visuelle Analogscala für Schmerzen, Frage nach Zufriedenheit, Schweregrad nach Estève, Mayo Elbow Performance Score, Aktivitätsscore nach Morrey, Zufriedenheit, Subjective Elbow Value). Patienten, die nicht zu einer klinischen Nachuntersuchung kommen konnten, wurden mittels Fragebogen kontaktiert. Von insgesamt 52 Frakturen (63,3%) konnten Nachuntersuchungsdaten erhoben werden, hierbei lagen 22 Frakturen bei Männern (42,3%) und 30 Frakturen bei Frauen (57,7%) vor. Der Altersdurchschnitt lag bei 52,2 Jahren, wobei Frauen im Alter von 61 bis 80 Jahren am häufigsten betroffen waren. Bei den erhobenen Scores erreichten beim Mayo Elbow Performance Score 63,5% sehr gute und gute Ergebnisse, 19,2% schlechte. Beim Aktivitätsscore nach Morrey zeigten sich bei 55,8% gute Ergebnisse, bei 15,4% schlechte. Der Schweregrad nach Estève verzeichnete bei 59,6% sehr gute und gute Ergebnisse und bei 13,5% schlechte. Insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Fraktur zeigten sich 88,4% der Fälle. Der von uns erstmals erhobene Subjective Elbow Value lag im Mittel bei 73,6 Punkten und fiel somit bei 55,8% der Patienten gut und sehr gut aus und bei 13,5% schlecht. Der Subjective Elbow Value korrelierte mit all unseren Scores, weshalb wir ihn für das subjektive Empfinden der Patienten in Bezug auf ihren verletzten Ellenbogen als einen gut geeigneten Score etablieren konnten. Als prognostisch ungünstige Faktoren für das subjektive und objektive Ergebnis distaler Humerusfrakturen konnten wir Alter, Geschlecht und das Auftreten von Komplikationen finden. Tendenziell, aber statistisch nicht relevant, hatten C-Frakturen schlechtere Score-Ergebnisse als A- und B-Frakturen (nach AO-Klassifikation).

Item Type: Dissertation
Supervisor: Lehmann, Prof. Dr. Lars
Place of Publication: Heidelberg
Date of thesis defense: 27 September 2019
Date Deposited: 11 Nov 2019 12:16
Date: 2019
Faculties / Institutes: Medizinische Fakultät Mannheim > Orthopädische Klinik
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