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Christliche Religiosität und moralisches Handeln- Eine empirische Studie bei Kindern im Alter von zehn und elf Jahren.

Hepping, Mariella

[img] PDF, German (Dissertation Soziologie. Christliche Religiosität und moralisches Handeln- Eine empirische Studie bei Kindern im Alter von zehn und elf Jahren.) - main document
Download (3MB) | Lizenz: Creative Commons LizenzvertragChristliche Religiosität und moralisches Handeln- Eine empirische Studie bei Kindern im Alter von zehn und elf Jahren. by Hepping, Mariella underlies the terms of Creative Commons Attribution - ShareAlike 3.0 Germany

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Abstract

In der Soziologie, speziell in der Religionssoziologie, nimmt christliche Religiosität eine wesentliche Rolle ein. Einige publizierte Arbeiten dieses Themengebiets haben die Wirkung von Religiosität auf verschiedene soziologische Bereiche wie psychische Gesundheit, soziale Integration, oder delinquentes Verhalten bei Jugendlichen behandelt. Wie sich christliche Religiosität auf moralisches Handeln bei Erwachsenen und Heranwachsenden auswirkt, wurde bislang wenig untersucht; bei Kindern bis zwölf Jahren fehlen Untersuchungen zu diesem Aspekt gänzlich. Umgekehrt werden als Faktoren, die Religiosität beeinflussen, soziostrukturelle Merkmale wie Geschlecht, Alter, Bildung und Einkommen oder die primäre und sekundäre Sozialisation diskutiert. Diese Faktoren wurden bezogen auf Deutschland bisher vor allem bei Erwachsenen und Jugendlichen untersucht, aber nur unzureichend bei Kindern unter 12 Jahren. In der vorliegenden Arbeit steht christliche Religiosität im Fokus und wird zum einen als unabhängige Variable für moralisches Verhalten untersucht: beeinflusst Religiosität moralisches Verhalten und falls ja, inwiefern? Zum anderen wird christliche Religiosität als abhängige Variable der Faktoren Geschlecht, Peergroup und Religiosität der Eltern analysiert: beeinflussen umgekehrt diese Faktoren die Religiosität? Das soziologische Makro-Mikro-Makro Erklärungsmodell dient einerseits als Abgrenzung zu Arbeiten von der Makroebene, andererseits wird ein Zusammenhang zwischen Moral und Religion bzw. zwischen moralischem Verhalten und Religiosität durch verschiedene Verknüpfungsaspekte (Gesellschaftsvergleich, Sozialisation und Gottesbeziehung (Gottesbilder)) hergestellt. Bei den hier präsentierten Daten handelt es sich um einen repräsentativen Querschnitt. 1.035 Kinder und je ein (überwiegend für die religiöse Erziehung verantwortlicher) Elternteil wurden mithilfe eines Fragebogens zur Messung von Religiosität untersucht. Die Kinder wurden zusätzlich anhand zweier Fragemodule zu moralischem Handeln und zur Religiosität enger Freunde befragt. Die zusätzlichen Fragemodule wurden zuvor mittels Pretest optimiert. Die Datenanalyse ausschließlich valider und reliabler Werte erfolgte mit Strukturgleichungsmodellen, welche sich insbesondere zur gleichzeitigen Betrachtung mehrerer Faktoren eignen. Aus der Auswertung ergeben sich folgende Aussagen: • Die Religiosität des Kindes wirkt sich positiv auf moralisches Handeln aus. • Das Geschlecht hat geringen Einfluss auf die Religiosität der Probanden. Mädchen tendieren eher zu fürsorglichem und verantwortungsvollem als zu gerechtem Handeln. Dabei sind Mädchen ein wenig religiöser als Jungen und haben ebenfalls religiösere Freunde. • Hingegen ist die Religiosität des Elternteils enorm wichtig für die Religiosität des Kindes. Auch der Freundeskreis hat Einfluss auf die Religiosität, dieser wirkt jedoch geringer als der der Eltern.

Item Type: Dissertation
Supervisor: Hermann, Prof. Dr. Dieter
Place of Publication: Heidelberg
Date of thesis defense: 29 June 2018
Date Deposited: 03 Dec 2019 07:15
Date: 2019
Faculties / Institutes: The Faculty of Economics and Social Studies > Institute of Sociology
Subjects: 150 Psychology
200 Religion
300 Social sciences
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