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Vom Weg und Irrweg der Etymologie. Eine lexikalische Ermittlung der Verwandtschaft, der Übernahme und der akzidentiellen Übereinstimmung: Mit Blick auf Koeffizienten der Ähnlichkeit in deutsch-persischen Wortpaaren

Rahmani, Sara

English Title: From the path and aberration of etymology. A lexical analysis of affinity, transaction and accidental compliance: With a view to coefficients of similarity in German - Persian word pairs

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Abstract

Durch etymologische Untersuchungen, die gleichermaßen im Dienste der „Historischen Sprachwissenschaft“ und „Lexikographie“ stehen, treten noch die Wege und nicht selten Irr- bzw. Abwege der etymologischen Forschung (u. a. Volksetymologien) zutage. Dies setzt eine sowohl affirmative als auch negierende Auseinandersetzung mit der Lexik der zu erforschenden Sprache/n voraus. Erstere ist zwar allgemeingültiger als letztere, nichtsdestoweniger gehören beide zur Grundlage der etymologischen Forschung schlechthin. Denn eine negierende Etymologie ist auch als etymologische Beschäftigung mit den Lexemen einer bzw. zweier/mehrerer Sprachen aufzufassen. In theoretischer und praktischer Hinsicht beziehen sich die sprachenpaarbezogenen lexikalischen Ähnlichkeiten bekanntermaßen primär auf diejenigen Verwandtschaftsbeziehungen, die aufgrund einer (möglichen) gemeinsamen Ursprache (vgl. Sprachgenealogie) sowie Entlehnung (vl. Sprachkontaktforschung) zustande gekommen sind, und sekundär auf einige zufallsbedingte Übereinstimmungen. Letztere hat man bis dato fast ausschließlich als Falsche Freunde und z. T. Onomatopoetika verstanden und erforscht. Eine weitere Möglichkeit für die Identifizierung solcher vergleichbaren Wortpaare wurde bisher entweder nicht erkannt bzw. für verschiedene Erscheinungen eines vermeintlichen Substratwortes gehalten (vgl. Kluge 2011: 163), oder gar abgelehnt (vgl. Kroschewski 2000: 49). In der vorliegenden Dissertation wird zum ersten Mal eine neue Unterkategorie der akzidentiellen Lexempaare, nämlich „Unbewusste Freunde“, die von rein zufälligen formal-inhaltlichen Ähnlichkeiten oder – seltener – Gleichheiten eines (beliebigen) Sprachenpaars zeugen, vorgestellt (vgl. etwa folgende deutsch-persische Lexempaare: /Gösch/ vs. /guš[e]/; /immun/ vs. /imen/; /Nock/ vs. /nok/ usw.). Diese interlingualen Wörter werden samt weiteren, vorhin genannten Subklassen der gemeinsamen Wörter eines idealtypischen Sprachenpaars wie Deutsch-Persisch, – anhand der v. a. gegenwartsbezogenen sowie historisch-etymologischen und indogermanischen (Sprach)Wörterbücher und Lexika derer, die als Speicher der Korpora dieser Arbeit fungieren –, ausführlich und ganzheitlich, d. h. mit mustergültigen Beispielen im Hauptteil und schließlich im Glossar, ins Auge gefasst (vgl. Kapitel 6 und 7). Die restlichen Teile dieser Arbeit (vgl. Kapitel 1-5) gelten vielmehr als hinführende bzw. informativ-interpretative Grundlage für die Gegenüberstellung, Beschreibung und Analyse der Wortpaare dieser Sprachen.

Item Type: Dissertation
Supervisor: Riecke, Prof. Dr. Jörg
Place of Publication: Heidelberg
Date of thesis defense: 4 May 2018
Date Deposited: 07 Jan 2021 10:21
Date: 2020
Faculties / Institutes: Neuphilologische Fakultät > Germanistisches Seminar
Subjects: 400 Linguistics
430 Germanic
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