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Aula enim Principis non equorum videbatur - Der neue Stall- und Harnischkammerbau in Dresden 1586

Münzberg, Esther

In: Ebert-Schifferer, Sybille (Hrsg.): Scambio culturale con il nemico religioso. Italia e Sassonia attorno al 1600 (Studi della Bibliotheca Hertziana ; 2). Mailand 2007, pp. 143-151

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Abstract

Der Bau des Dresdener Stall- und Rüstkammergebäudes, von Kurfürst Christian I. (1560-91) unmittelbar nach seinem Regierungsantritt 1586 in Angriff genommen, stellt ein Prestigeobjekt ersten Ranges dar. Mit enormem finanziellem Aufwand wurde ein separates Sammlungsgebäude für die hochpreisigen Leibpferde des Kurfürsten als auch für die ob ihrer Qualität und Fülle beeindruckenden Rüstkammersammlung eingerichtet. Dabei handelte es sich um zwei sich gegenseitig ergänzende Sammlungen im Dienste der fürstlichen Repräsentation, die zahlreichen Besuchern bereitwillig gezeigt wurden. Zwei als Schauappartements eingerichtete Räume, durch die der Besucher geleitet wurde, zeugten augenscheinlich von der wirtschaftlichen und kulturellen Prosperität des Kurfürstentumes, der beeindruckenden Genealogie des Fürstenhauses und der angesehenen Position unter den anderen Fürsten. Mit diesem Bau positioniert sich die sächsische Residenz als eine der herausragenden im Reichsgebiet, die gleich dem Kaiserhof und anderen wichtigen Höfen Sammlungen als symbolisches Kapital nutzt und damit eine innovative Facette frühneuzeitlicher Politik deutlich werden lässt.

Document type: Book Section
Version: Secondary publication
Date Deposited: 03 Mar 2010 09:20
Faculties / Institutes: Research Project, Working Group > Individuals
DDC-classification: Architecture
Controlled Subjects: Dresden, Marstall, Rüstkammer, Geschichte 1586
Subject (classification): Architecture
Countries/Regions: Germany, Switzerland, Austria