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C.E.R.N. - Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire

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Abstract

CERN steht für Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, zu Deutsch: Europäische Organisation für Kernforschung. Heute steht die Abkürzung CERN für die Forschungsanlage bei Genf, direkt auf der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich gelegen. Besser gesagt, unter der Grenze gelegen, denn der große 27 Kilometer lange Beschleunigerring – hundert Meter tief unter der Erde – hält sich eben nicht an Grenzen. Rund 2600 Mitarbeiter sind dort beschäftigt – dazu kommen rund 6 500 Gastwissenschaftler, unter anderem von den Universitäten Heidelberg und Mannheim. An ATLAS arbeiten Professor Hans-Christian Schultz-Coulon vom Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg und Professor Reinhard Männer von der Universität Mannheim. ATLAS ist ein gigantisches Experiment der Teilchenphysik und mit 46 Metern Länge und 25 Metern Höhe, so groß wie ein fünfstöckiges Haus und der größte Teilchendetektor der Welt. ATLAS soll die fundamentale Natur der Materie erforschen sowie die grundlegenden Kräfte, die unser Universum formen. Die Wissenschaftler aus Heidelberg und Mannheim kümmern sich zuerst einmal um das Sammeln und Speichern der riesigen Datenmengen, die anfallen, wenn die Partikel im Experimentalaufbau zusammenprallen. Das zweite große Experiment am Forschungszentrum CERN heißt CMS. Das ist die Abkürzung für Compact Muon Selenoid. Zu Deutsch ein kompakter Elektromagnet, der mit Myonen arbeitet. Der CMS-Detektor hat eine zylindrische Form. Er ist 21 Meter lang, hat einen Durchmesser von 16 Metern und wiegt 12 500 Tonnen. An ihm arbeiten rund 2300 Wissenschaftler aus 159 Instituten aus ganz Europa. Mit CMS gehen die Physiker auf die Suche nach den legendären Higgs-Teilchen, die den Elementarteilchen die Masse geben. Gleichzeitig dient CMS auch dazu, die Ergebnisse, die im Atlas Experiment gefunden werden, noch einmal mit einer anderen Physik zu überprüfen. Das dritte große Experiment am Forschungszentrum CERN ist der LHC-B-Detektor. Hinter der Abkürzung verbirgt sich das "Large Hadron Collider beauty experiment". Es geht allerdings nicht um Beauty, also um Schönheit, sondern um die Suche nach ganz bestimmten Teilchen der Materie, die man sonst nur aus Science Fiction-Romanen kennt. Es geht um die Antimaterie. Professor Ulrich Uwer vom Physikalischen Institut der Universität Heidelberg will herausfinden, warum es nicht genau so viel Antimaterie im Weltraum gibt wie Materie. ALICE ist das zur Zeit größte Experiment der Welt, das quasi bis zur Geburt der Materie in unserem Universum zurückgehen will. Professorin Johanna Stachel vom Physikalischen Institut und ihr Kollege Volker Lindenstruth vom Kirchhoff-Institut für Physik haben maßgeblichen Anteil am Gelingen des Experiments. Der ALICE-Detektor wird nach seiner Fertigstellung etwa 25 Meter lang und 16 Meter breit sein und ein Gesamtgewicht von ungefähr 100 Tonnen erreichen. Ziel von ALICE ist die Erzeugung eines Quark-Gluon-Plasmas. Unmittelbar nach dem Urknall befand sich unser Universum für ein paar Millionstelsekunden in einem Zustand extremster Dichte und Temperatur – eben dem Quark Gluon-Plasma. Die missverständliche Aussage eines Wissenschaftlers schürte vor allem im Internet eine plötzliche Angst vor der Produktion von schwarzen Löchern durch die Experimente im CERN. Schwarze Löcher, die dann unser Sonnensystem verschlingen würden. Eine überflüssige Angst, wie Professorin Johanna Stachel erklärt. (Beitrag Campus-TV, Mannheim, März 2007)

Item Type: Video
Date Deposited: 10. Mar 2008 07:36
Date: 2007
Size: Dauer: 22 Minuten, 50 Sekunden
Faculties / Institutes: The Faculty of Physics and Astronomy > Kirchhoff Institute for Physics
Subjects: 530 Physics
Controlled Keywords: CERN ; Kernphysik
Additional Information: Auf den Media-Server aufgenommen im Februar 2008.
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