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ART-Dok – Open Access

(An english translation of the page is under way.)

Was bedeutet Open Access?

Kurz und bündig: 7 Fakten, die Sie über Open Access wissen sollten

frei nach: Peter Suber's „Six things that researchers need to know about open access“
  1. Alle fachrelevanten Open Access-Zeitschriften finden Sie im DOAJ - Directory of Open Access Journals.
  2. Sie können nicht nur in Open-Access-Zeitschriften, sondern auch in Open Access-Archiven und -Repositorien publizieren. Diese Archive, darunter auch der Heidelberger Dokumentenserver HeiDOK, sind gelistet im ROAR - Registry of Open Access Repositories.
  3. Das Einspielen eines Artikels in ein solches Archiv dauert in der Regel nur wenige Minuten. Testen Sie dies auf dem Heidelberger Dokumentenserver HeiDOK.
  4. Die meisten Verlage (u.a. Blackwell, Elsevier, Kluwer, Springer, Wiley) gestatten ihren Autoren inzwischen paralleles Open-Access-Publizieren auf Hochschulservern. Prüfen Sie, ob auch Ihr Verlag diese Form des "self archiving" erlaubt.
  5. Immer weniger Verlage lehnen einen Artikel zur Veröffentlichung ab ("Ingelfinger Rule"), nur weil dieser bereits auf einem Hochschulserver publiziert wurde.
  6. Open Access publizierte Artikel erreichen Studien zufolge ein größeres Publikum als in teueren Fachzeitschriften publizierte Artikel und steigern damit den Impact Factor Ihrer wissenschaftlichen Arbeit.
  7. Open Access schützt Urheberrecht, denn wer seine Arbeit frühzeitig Open Access publiziert, dokumentiert wesentlich rascher seine geistige Urheberschaft als dies im Falle herkömmlicher Publikationsprozesse möglich ist.

Welche Vorteile bietet Open Access?

Open-Access-Publikationen ermöglichen das Recherchen in allen Metadaten und im gesamten Volltext. Dadurch sind sie nicht nur leichter auffindbar, sondern auch besser durchsuchbar. Dies ermöglicht neue Forschungsansätze und macht auch die Suche nach Urheberrechtsverletzungen wie Plagiaten einfacher.

Durch die Publikation im Open Access wird die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit erleichtert. Die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Informationen ist nicht vom Profil und der finanziellen Ausstattung der jeweiligen Institution abhängig. Open-Access-Publikationen sind auch in Regionen, die zuvor von der Informationsversorgung weitgehend abgeschnitten waren, zugänglich.

Open Access vereinfacht die Archivierung von Publikationen durch wissenschaftliche Einrichtungen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden. Bibliotheken, Universitäten und Forschungseinrichtungen werden in die Lage versetzt, die Veröffentlichungen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Publikationsservern zu speichern und nachhaltig zugänglich zu machen. Dies wird durch die Zunahme sogenannter E-Only-Zeitschriften, die nur noch elektronisch erscheinen, immer wichtiger.

Welche Publikationen können im Open Access veröffentlicht werden?

Im Umgang mit Zweitveröffentlichungen zeichnet sich eine Trendwende im Verlagswesen ab. Immer mehr Verlage gestatten ihren Autoren das Recht auf eine Parallelveröffentlichung („grüne Verlage“), häufig sogar ohne zeitlichen Abstand zu der Verlagspublikation. Über die jeweilige Position der Verlage informiert die SHERPA/RoMEO-Liste (zu den Lizenzbedingungen deutscher Verlage siehe auch SHERPA/RoMEO deutsch). In der Regel darf es nicht exakt das vom Verlag angebotene Dokument sein. Ggf. muss auf die Publikation auf der Verlagsseite verwiesen werden.

Darüber hinaus beinhalten Lizenzen, die von der Universität Heidelberg via Universitätsbibliothek abgeschlossen wurden, sogenannte Open-Access-Komponenten. Ausführlichere Informationen finden Sie auf den Seiten Aktuelle Entwicklungen und Rechtsfragen.

Wer trägt die Kosten bei Open-Access-Publikationen?

Bei der erneuten Veröffentlichung auf einem Publikationsserver wie HeiDOK (grüner Weg) wird die Infrastruktur von der betreibenden Institution bereit gestellt. Die Zweitveröffentlichung selbst ist für den Autoren / die Autorin kostenfrei.

Bei einer Primärveröffentlichung im Open Access in einer Zeitschrift oder auf einem Publikationsserver (goldener Weg) gibt es mehrere Finanzierungsmöglichkeiten. Das autorenfinanzierte Modell sieht eine Begleichung der sogenannten Article Processing Charge (APC) durch den Autoren / die Autorin vor. In dem Community-Fee-Modell zahlen Institutionen wie Hochschulen oder Forschungszentren feste Beiträge an Verlagshäuser, die den Autorinnen und Autoren eine gebührenfreie Publikation ermöglichen. In dem konsortialen Modell haben sich verschiedene Unterhaltsträger zuammen geschlossen, um die Gebühren für die Überführung von traditionellen Zeitschriften in Open-Access-Zeitschriften zu finanzieren (so z.B. in dem Projekt der Hochenergiephysik SCOAP3).

In vielen Fällen wird der Betrieb von Open-Access-Zeitschriften auch von wissenschaftlichen Einrichtungen oder Verlagen finanziert. In diesen Zeitschriften fallen dann für die Autorinnen und Autoren keine Publikationsgebühren an.

Die wichtigsten Open-Access-Archive und Verzeichnisse

Weiterführende Quellen

Viewer | Imprint |
DFG E-Prints 3 Open Access arthistoricum.net